Hirse & Co. – Warmes Frühstück gemäß der TCM

Warmes Getreide zum Frühstück

© Harald Schottner / pixelio.de

Laut der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sollte die erste Mahlzeit des Tages definitiv nicht ausfallen und vor allem warm sein. Der Körper benötigt Wärme zur Energiegewinnung und um alle Verdauungsprozesse in den Gang leiten zu können. Kalte Nahrungsmittel, die gemäß der 5-Element-Ernährung thermisch kalt sind, aber auch in der Haptik kalt sind, also direkt aus dem Kühlschrank kommen oder vorher tiefgefrohren waren, kosten dem Körper Energie (in der TCM das sogenannte Qi). Die Nahrung muss im Magen erst einmal auf Körpertemperatur gebracht werden.

“Was warmes braucht der Mensch” – vor allem zum Frühstück

Viele Menschen in der westlichen Welt sind es gewohnt, zum Frühstück ein belegtes Brötchen mit Wurst oder Marmelade zu genießen. Die Chinesen hingegen starten mit einer warmen Suppe oder einem warmen Getreidegericht in den Tag. Sie fühlen sich danach frisch und munter und das Essen liegt nicht schwer im Magen. Warum also nicht einfach mal ausprobieren, was unsere asiatischen Nachbarn seit Jahrtausenden praktizieren?

Warme Hirse klingt komisch? Warum ist dann Milchreis bei uns so beliebt?

Hirse, Dinkel & Co. zum FrühstückEin warmer Getreidebrei erfreut sich auch bei uns an zunehmender Beliebtheit. Dabei wird Getreide, z.B. Hirse, Hafer oder Reis schonend gekocht und z.B. mit getrockeneten Früchten, Mandeln oder Gewürzen zubereitet. Auch Honig zum Süßen ist geeignet. Im warmen Zustand verspeist, bieten Getreidebreie eine leckere und gesunde Alternative zum belegten Frühstücksbrötchen, das oft bereits in den Vormittagsstunden für Völlegefühl und Müdigkeit sorgen kann. Wer dem Ganzen skeptisch gegenüber steht, sollte sich daran erinnern, dass eine leckerer warmer Milchreis uns schon als Kinder glücklich gemacht hat und ein warmer Haferbrei auch bei Magen-Darm-Problemen bereits gute Dienste geleistet hat.

“Das ist mir viel zu umständlich” – Warmes Frühstück in den Alltag integrieren

Viele Menschen sind vor neuen Ernährungsgewohnheiten abgeschreckt und befürchten, dass ihre wertvolle Zeit noch weiter eingeschränkt wird. Doch das Gegenteil ist der Fall. Ein warmes Frühstück kann auf einfache Weise in den Alltag integriert werden, und kann im Vergleich zu einem ausführlichen Frühstück mit Brot oder Brötchen, Käse und Marmelade sogar noch Zeit sparen.

Die Getreidebreie lassen sich in einer größerem Menge auf Vorrat vorkochen und halten sich einige Tage im Kühlschrank (am besten in einer verschließbaren Glasbox, so dass die Nahrung nicht mit giftigen Weichmachern aus Kunststoff in Kontakt kommt). So kann täglich eine kleine Portion im Topf erwärmt werden und mit den Zutaten ergänzt werden. Nach 10 Minuten ist das warme Frühstück fertig zubereitet und könnte, bei Zeitmangel auch im Büro in einem abschließbaren Gefäß (z.B. ein Schraubglas oder eine Thermobox) genossen werden. Wichtig ist, dass das Frühstück warm und ohne Stress oder Hektik eingenommen wird. Die wunderbare Wirkung der Wärme im leeren Magen ist sofort zu spüren. Das Frühstück sättigt bis zum Mittag und ist leicht verdaulich.

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